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dimanche 2 juillet 2017

Ohne Titel / Sans titre

Meine Großmutter hat in einem Schloss immer allein gewohnt.
Ihre Ehemann, das heißt also, mein Großvater, war schon tot vor langer Zeit, bevor ich geboren wurde.
Die Hausbewohner haben über den Tod meines Großvater geredet, dass sie ihn vergiftet hatte.
Aber sie hat nichts darüber gesagt.

Irgendwann habe ich ein altes Album in einem Zimmer gefunden.
Auf Fotos hat mein Großvater hat lebendig und stark in militärischen Uniform ausgesehen.
Meine Großmutter, die blind war, ist zu mir gekommen und sie hat mir gesagt,
"Dein Großvater hat einen verboten Verschluss geöffnet.

- Welcher Verschluss war es ?", habe ich sie gefragt. Diese Schloss ist wirklich groß.

"Keine Ahnung. Ich bin blind, wie du schon weißt, mein Sohn", hat mir sie gesagt mit ihren trüben Augen.


Ma grand-mère a toujours vécu dans un château toute seule.
Son mari, c’est-à-dire, mon grand-père était déjà mort avant ma naissance il y a longtemps.
Les voisins disaient sur la mort de mon grand-père que ma grand-mère l’avait sans doute empoisonné.
Mais elle n’a jamais dit quelque chose à ce propos.

Un jour, dans une pièce j’ai trouvé un vieil album.
Sur ces photos, mon grand-père en uniforme militaire semblait vif et jeune.
Ma grand-mère, qui était aveugle est venue vers moi et m’a dit,
‘’- Ton grand-père avait ouvert une serrure interdite.
- De quelle serrure s’agit-il ?’’, lui ai-je demandé. Ce château était vraiment vaste.
‘’Aucune idée. Je suis aveugle, comme tu le sais déjà, mon petit’’, m’a-t-elle dit en me regardant avec ses yeux troublés.

vendredi 13 janvier 2017

Ein franko-phonischer Schriftsteller

Am letzen Freitag, habe ich eine französische Literatur Prüfung gehabt.

Es war morgens um acht Uhr.
Ich war noch schläfrig.
Genauer gesagt gab es zwei Prüfungen.
Eine war über französische Literatur, eine weitere war über ''Frankophonie''.

''Frankophonie'' ist ein Thema, dass schwierig auf Deutsch zu übersetzen ist.
Es bedeutet im groben, die Literatur auf französisch, die von Ausländern geschrieben wird.
Frankreich hat viele Kolonien gehabt, außerdem gibt es in Europa mehreren Länder, in denen Menschen französisch sprechen.
Wie Belgien, die Schweiz oder Luxemburg.

Es gab eine Frage, in der der Name eines franko-phonischen Schriftsteller erfragt würde.
Ich denke, dass der Professor einen afrikanische Autor erwartet hat weil wir in Kursen über afrikanischen Schriftsteller gesprochen hatten.
Er hatte uns gesagt, wir sollen zwei Bücher von franko-phonischen Schriftstellern lesen.

Ich habe leider keins gelesen.

Dann habe ich über darüber nachgedacht und mir fiel einer ein.

Amélie Nothomb !

Aber sie ist keine Afrikanerin, sie ist Belgierin.

Ich habe gedacht, dass es besser wäre als nichts zu schreiben.
Also habe ich ihren Namen aufgeschrieben.
Ich weiß nicht ob der Professor sie als eine franko-phonische Autorin anerkennt.

Ich war nach der Prüfung ein bisschen deprimiert.

Eine mündliche Prüfung

Heute hatte ich eine mündliche Prüfung in Englisch.
In einem Raum, waren ein Prüfer und ein französischer Student.
Der Prüfer war ein kleiner schwarzer Mann.
Der Student hat gesagt, dass er Film studiert.
Der Prüfer hat zu mir gesagt, dass ich meinen Namen auf Japanisch schreiben soll.

''Auf Japanisch?''
''Ja.''
''Warum?''
''Weil es mich interessiert.''

Dann habe ich meinen Name in sein Heft geschrieben.
Ich habe ihn erklärt, dass mein Name ''wilder Fluss'' bedeutet.
Er hat mir gesagt, dass er aus Afrika kommt und der Klang seiner Muttersprache dem Japanischen ähnlich ist.
Dann habe ich mit dem Filmstudent über unser Thema diskutiert.
Laut Thema waren wir Brüder und ich musste ihn überreden, Musikunterricht zu nehmen.
Ich mag mündliche Prüfungen nicht, weil ich eher ein ungeselliger Typ bin.
Ich wollte schnell wieder nach Hause !

samedi 7 janvier 2017

Ein Traum



Ich habe ein Ohr an der Küste gefunden

Aus der Ferne, sah es wie eine Muschel aus

Aber das war es nicht

Es war zweifellos ein Ohr

Ich habe es in die Hand genommen

Es war kalt, weiß und weich

Ich habe es gegen mein Ohr gelegt

Ich habe eine Frau schluchzen gehört

mercredi 28 décembre 2016

''Jugendgedenken''



''Jugendgedenken'' ist eine Erzählung von Hermann Hesse, die in Deutschland wenig bekannt,  aber sehr beliebt in Japan ist, weil sie in den Lehrbüchern ist.
Der Autor hat am Anfang diese Erzählung als ''Das Nachtpfauenauge'' im Jahr 1911 in einer Münchner Zeitschrift veröffentlicht.
Zwanzig Jahre später hat er diese Novelle umgeschrieben und sie war in einer lokalen Zeitung erschienen.

Hermann Hesse


1931  hat ihn ein japanischer Professor von deutschen Literatur, der Kenji TAKAHASHI hieß, besucht.
Als sie sich getrennt haben, Hesse hat ihm diese Novelle gegeben, damit er sie in dem Zug auf der Rückfahrt lesen konnte.
Seit dem Erscheinen von ''Jugendgedenken'' in japanischen Lehrbüchern im Jahr 1947, wird diese traurige Erzählung immer wieder vom japanischen Volk gelesen.
Die Geschichte lautet wie folgt:Das Protagonist ist ein Junge, der sich für die Sammlung von Schmetterlingen begeistert.
Sein Nachbar Emil ist ganz bösartig.
Als er ihm einen seltenen Schmetterling gezeigt hat, den der Protagonist gefangen hatte, hat Emil begonnen, diesen Schmetterling herabzusetzen.
Seitdem hat der Junge sich entscheiden, ihm keinen Schmetterling mehr zu zeigen.
Dann, hat er gehört, dass Emil ein Nachtpfauenauge gefangen hat.
Der Junge hat Emils Haus besucht, aber er war nicht da.
Er ohne Erlaubnis das Haus betreten und dann das Nachtpfauenauge gefunden.
Der Nachtfalter war unglaublich reizend.
Nach einigem Zwiespalt, hat er ihn gestohlen.
Als er nach Hause zurückgekommen ist, war der Nachtfalter in seiner Tasche in tausend Stücke zerfallen.
Später,  ist er zu Emil gegangen, um sich bei ihm dafür zu entschuldigen.
Aber Emil hat kein Wort gesagt, er hat nur den Jungen mit verächtlichem Blick angesehen.
Zu Hause, hat er allein seine ganze Sammlung zerstört.